Hallenbad Freistadt vor Schließung: rasches Handeln statt weitere Untätigkeit!

Hallenbad Freistadt vor Schließung?

Veröffentlicht am 28. Mai 2026

Erstellt in Aktuell

Mit großer Sorge blickt die Freistädter Volkspartei auf die aktuelle Situation rund um das Hallenbad Freistadt. Eine Begehung am heutigen Mittwoch habe erneut gezeigt, wie dringend Maßnahmen notwendig seien. Das Hallenbad gilt seit Jahren als stark sanierungsbedürftig – konkrete Fortschritte seien jedoch ausgeblieben.

Hallenbad Freistadt vor Schließung: "Jetzt braucht es Entscheidungen"

"Seit dem Bürgermeisterwechsel im Jahr 2021 hatte Bürgermeister Christian Gratzl ausreichend Zeit, dieses wichtige Projekt voranzutreiben. Passiert ist allerdings faktisch nichts“, kritisiert Vbgm. Johanna Jachs. Während der Amtszeit seiner Vorgängerin seien zumindest Sanierungen durchgeführt und erste Pläne für eine umfassende Erneuerung erarbeitet worden.

Besonders alarmierend sei nun die konkrete Gefahr einer möglichen Schließung bereits ab Herbst. "Bevor überhaupt seriös über eine Sanierung oder einen Neubau gesprochen werden kann, müssen jetzt dringend erste Maßnahmen zur Überprüfung der Bausubstanz eingeleitet werden. Wenn das Hallenbad ab Herbst geschlossen werden muss, dann besteht akuter Handlungsbedarf. Hier ist Gefahr im Verzug" betont Jachs.

Für Schulen, Familien, Schwimmsport und die Sauna sei das Hallenbad ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Infrastruktur. Neben dem Freizeit- und Gesundheitsaspekt gehe es dabei auch um Sicherheit und Schwimmausbildung.

"Als Bezirkshauptstadt muss Freistadt ein Hallenbadangebot für die Bevölkerung sicherstellen."

Vizebürgermeisterin Mag. Johanna Jachs

Freistädter Volkspartei fordert rasches Handeln statt weiterer Untätigkeit

Kritik übt die Volkspartei auch am mangelnden politischen Einsatz der vergangenen Jahre. "Die Menschen erwarten sich zu Recht Lösungen für die drängendsten Probleme der Stadt. Wer seit mittlerweile fünf Jahren Verantwortung trägt, kann sich nicht länger wegducken. Jetzt braucht es Entscheidungen und konkrete Schritte statt weiterer Verzögerungen."

Auch finanzielle Argumente dürften laut Jachs keine Ausrede sein: „Ideen, Umsetzungsvorschläge und intensive Gespräche mit den Gemeinden des Bezirks sowie mit dem Land kosten kein Geld. Genau diese Gespräche müssen jetzt geführt werden, damit rasch tragfähige Lösungen auf den Tisch kommen.“

Abschließend fordert die Freistädter Volkspartei ein klares Bekenntnis zum Hallenbadstandort sowie volle Transparenz über den tatsächlichen Zustand des Gebäudes und die nächsten geplanten Schritte.

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