Geburtstagsfest statt Schließung - Initiative von Johanna Jachs hat das Schlussmuseum gerettet!
Es war der Anstoß zum im Sommer geplanten Geburtstagsfest, zu dem sich Vertreter des Freistädter Schlossmuseums mit Vizebürgermeisterin Johanna Jachs (ÖVP) getroffen haben. Denn seit der Neuaufstellung vor rund zwei Jahren hat sich die beliebte Kultureinrichtung stabil entwickelt und feiert 2026 ihr 100-jähriges Jubiläum.
"Dass dies gelungen ist, ist der Initiative unserer Vizebürgermeisterin zu verdanken", betonen die Obmänner des Vereins Freistädter Schlossmuseum Christian Hackl und Herbert Pointner. Tatsächlich hatte es damals so ausgesehen, als hätte die letzte Stunde des Mühlviertler Schlossmuseums geschlagen.
Die Finanzierung schien nicht mehr zu stemmen zu sein, Bürgermeister Christian Gratzl (SPÖ) wollte den Mietvertrag mit dem Eigentümer des Schlosses kündigen, was eine Schließung bedeutet hätte.
"Das konnte und wollte ich nicht akzeptieren! Ich habe daher begonnen, intensive Gespräche auf Landesebene zu führen."
Vizebürgermeisterin Mag. Johanna Jachs
Denn Jachs konnte eine Form der Landesförderung vereinbaren, die den Fortbestand des Hauses absicherte.
"Das hat uns gerettet! Und so können wir statt der Schließung den 100. Geburtstag unseres Museums in dieser neuen Struktur feiern."
Heimatforscher Fritz Fellner
Der Erfolg gibt Recht: Im Schlossmuseum gibt es laufend Sonderausstellungen zu aktuellen regionalen und gesellschaftspolitisch relevanten Themen. Aufgrund der Sicherung der Finanzierung des Museumsbetriebes läuft derzeit läuft die Bewerbung für das Interreg-Projekt WEG DES SALZES. Die geplante neue Dauerausstellung 800 Jahre Freistadt – Südböhmen soll dabei bis 2028 mit zeitgemäßen Mitteln erneuert und präsentiert werden.


















