Förderzusage noch ausständig: Jachs sieht dringenden Handlungsbedarf und übernimmt Initiative
356.800 Euro Landesförderung für Kinderbetreuungszentrum Zemannstraße müssen bis Weihnachten fixiert werden
Das geplante Kinderbetreuungszentrum in der Zemannstraße ist ein zentrales Zukunftsprojekt der Stadtgemeinde Freistadt. Mit einer Gesamtinvestition von 2.951.900 Euro sollen zusätzliche Kindergarten- und Krabbelstubengruppen geschaffen und der steigende Betreuungsbedarf langfristig abgesichert werden.
Derzeit liegt jedoch noch keine verbindliche Förderzusage des Landes Oberösterreich vor. Sollte diese nicht bis Weihnachten erfolgen, droht der Stadtgemeinde der Verlust von 356.800 Euro, was 15 % der extra Bedarfszuweisung der förderbaren Kosten entspricht. Nach diesem Zeitpunkt ist eine Sicherung der Förderung nicht mehr möglich.
Vizebürgermeisterin Johanna Jachs (ÖVP) sieht angesichts des äußerst engen Zeitrahmens dringenden Handlungsbedarf:
"Die bisherigen Schritte haben bislang nicht zur notwendigen Klarheit geführt. Bis Weihnachten braucht es eine Entscheidung – danach ist es zu spät. Um einen finanziellen Schaden für die Stadt abzuwenden, werde ich nun selbst aktiv und direkte Gespräche mit dem Land Oberösterreich führen."
Vizebürgermeisterin Mag. Johanna Jachs
Alle erforderlichen Unterlagen wurden von Seiten der Stadtgemeinde eingebracht, der Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen ist unbestritten. Eine Förderentscheidung sei daher wesentlich, um die budgetäre Verantwortung sicherzustellen.
"Es geht um verantwortungsvolle Finanzpolitik und um die Zukunft der Kinderbetreuung in Freistadt, hier vermisse ich den Einsatz aus dem Büro des Bürgermeisters."









